21.5.12

Übers Bücherschreiben

In der aktuellen Print-Ausgabe des SPIEGEL (Nr. 21) steht ein sehr, sehr lesenswerter Besinnungsaufsatz von Ferdinand von Schirach übers Bücherschreiben drin. Von Schirach schildert sehr anschaulich den stetig wachsenden Aufwand und die Anstrengung, die es braucht, um ein Buch zu schreiben.
Und er schildert das Schreiben und Vermarkten eines Buchs als arbeitsteiligen Prozess spezialisierter Menschen, die einander zuarbeiten. Was natürlich gewisse gönnerhafte Vorschläge in aktuellen Debatten ("Über das Internet könnt ihr Autoren eure Bücher doch prima selbst vermarkten...") komplett ad absurdum führt.
Das sind knapp drei sehr lesenswerte Seiten, ob man sich dafür den ganzen neuen SPIEGEL (der ziemlich mau ist, wer kommt denn auf eine superoriginelle Titelgeschichte wie "Neid und Niedertracht in der Poltik", boaaah!, was ein Scoop!) kaufen sollte, weiß ich nicht. Vielleicht stellen sie's ja noch bei SpOn online.

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