16.5.12

Hört doch mit der Lügerei auf!

In beinahe jeder öffentlich geführten Diskussion, die sich um die Themen Urheberrecht Nutzungsrechte oder E-Book-Preise dreht, meldet sich früher oder später irgendein Angehöriger der Verlagsbranche und weist auf irrsinnige Kosten für irrsinnigen Aufwand bei der Erstellung von E-Books hin. Der Grund für diese idiotische Lügerei entgeht mir komplett. Der Buchsatz für ein E-Book ist wesentlich unkomplizierter und unproblematischer als für ein gedrucktes Buch. Mit irgendeiner Textverarbeitung (Word, Open Office, Libre Office) und dem kostenlos erhältlichen Programm "calibre" nutzt, hat man ein Manuskript von 200 Normseiten in ein bis zwei Stunden in ein professionelles E-Book umgewandelt. Sogar bei libreka, dem Treppenwitz dem E-Book-Dingenskirchens des Börsenvereins steht mittlerweile, wo man relativ preisgünstig (32 Cent pro Seite) ins E-Book-Format konvertieren lassen kann.
Dieses lügenhafte Rumgejammer, das sich mit einer 10sekündigen Google-Recherche entlarven lässt, ist einfach nur blödsinnig. Ehrlichkeit den eigenen Kunden und Autoren gegenüber wäre deutlich sinnvoller. Und mittelfristig sicherlich profitabler.

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