7.9.09

Die Causa Heinze in der SZ

Zum Fall der ehemaligen NDR-Redakteurin Doris Heinze hat die Süddeutsche einen ganz ausgezeichneten Artikel mit dem treffenden Titel "Mittelmaß und Wahn" veröffentlicht. Bitte auch die Kommentare lesen, da findet sich so manches aufschlußreiche Detail (die Einbrüche letzte Woche bei der AllMedia usw.).
Gleichzeitig zieht der SZ-Artikel auch die richtigen Schlußfolgerungen. Das hermetische, viel zu gut vernetzte und damit letztendlich einen kreativen Konkurrenzkampf verhindernde ARD-System ist Schuld daran, dass unsere Fernsehfilme so dröge und bräsig sind, gerade so, als wären sie vor dreißig Jahren gedreht worden. Auch wenn Heinze und ein Teil ihrer Mit- und Zuarbeiter jetzt aufgeflogen sind: ich fürchte, am grundlegenden System wird sich durch diesen Skandal nicht das geringste ändern. Und damit bleibt die Situation Job für Drehbuchautoren hierzulande schwierig. Und wird von Jahr zu Jahr schwieriger.
Nachtrag: Gerade habe ich einen eebnfalls ausgezeichneten Artikel bei der FAZ entdeckt. Genauso lesenswert.

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