10.6.09

NaNoWriMo 09: Wie ein Weltmeister

Vor ein paar Tagen hab ich noch geschrieben, dass ich noch nicht wüsste, was ich dieses Jahr beim "National Novel Writing Month" (Jedes Jahr im November versuchen Autoren rund um den Globus, in 30 Tagen einen Roman von mindetens 50.000 Zeichen zu schreiben, näheres auf der NaNoWriMo-Website), und im letzten Jahr hab ich mich ja auch erst 3 Wochen vor dem Startschuss für eine Hardboiled-Private-Eye-Story entschieden, aus der dann "Der Fänger im Beton" wurde. Wie das Schicksal so spielt: vorgestern schob ich ein paar Story-Ideen in meinem Hinterkopf hin und her, wühlte in ein paar unordentlich aufbewahrten Zeitungsausschnitten und fand einen Artikel über ein Entführungsopfer, das sich hartnäckig weigerte, zu sagen, wer es wohin entführt hatte, während ich gleichzeitig ein Schachproblem zu lösen versuchte, und plötzlich passten all die disparaten Teile in meinem Kopf zusammen und formten sich zu einem neuen Fall für Bruno Pachowiak.
Wieder wird ein junger Mensch in existenzieller Not sein, wieder wird Bruno Pachowiak auf einen rücksichtslosen, scheinbar übermäßigen Gegner treffen und natürlich wird Bruno seinem Motto: "Warum umständlich Türen benutzen, wenn man auch direkt durch die Wand gehen kann?" nicht untreu werden.
Natürlich stehe ich noch am Anfang der Story-Entwicklung, aber die Grundstruktur steht bereits. Der Herausforderer des Schachweltmeisters, ein 14jähriges Wunderkind namens Wassili, wird während des Matches entführt, taucht aber nach zwei Tagen unbeschadet wieder auf. Der Junge weigert sich zu sagen, was während der Entführung geschehen ist, nimmt das Match wieder auf und beginnt, zu verlieren. Wassilis Vater engagiert Pachowiak, der es zunächst nicht schafft, Wassilis Vertrauen zu gewinnen und den Fall von einer anderen Richtung aufrollen muss.
Der Arbeitstitel des Romans ist "Wie ein Weltmeister".
Das Thema der Geschichte ist das Streben nach Erfolg.
Die (derzeitige) Logline der Story: Bruno Pachowiak, ein hartnäckiger, gewalttätiger Privatdetektiv verhindert einen Wettbetrug bei einer Schachweltmeisterschaft und hilft einem 14jährigen Wunderkind bei seinen ersten Schritten im Erwachsenenleben.
Während ich diese paar Zeilen geschrieben habe, sind mir schon wieder ein paar Figuren und Szenen eingefallen. Ich glaube, die Geschichte wird vielen Leuten Spaß machen, mir, Pachowiak und allen, die sie lesen werden. Ich freu mich jetzt schon auf den November.

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