9.11.08

Tag 6, 7, 8 und 9

Ich lebe noch. Und ich schreibe noch. In den letzten Tagen war soviel los, dass ich zwar meinen NaNoWriMo-Schnitt von ca. 1700 Wörtern am Tag geschafft habe, aber dieses Arbeitsjournal musste ich vernachlässigen, sorry.
Pachowiak hat das Friedhofskapitel hinter sich gebracht, ist zu Fuß durch den Grunewald gelatscht, hat seinem Rentner-Hacker "olle Erwin" Recherche-Aufträge erteilt, hat Kitty beim Frühsport auf der Dachterrasse ausgefragt, ist einem Gespräch mit Connychen ausgewichen, hat einen jungen, schwulen Schauspieler aus dem Fenster gehängt und hat einiges über Lucais Wohngemeinschaft erfahren. Das meiste wird - nach entsprechender Überarbeitung - funktionieren, bei den letzten beiden Kapiteln bin ich mir nicht ganz sicher. Da bin ich - durch den Zeitdruck - ein wenig zu schnell über ein paar logische Unebenheiten hinweg, kann sein, dass ich mir hier einige Fußangeln gestellt habe.
Das werde ich sehen. Ich habe aber in den letzten beiden Kapiteln auch angefangen, ein wenig zu improvisieren, was Lucias WG-Genossen angeht. Das Ergebnis ist - wie ich glaube - zwar ziemlich gut und bietet mir jede Möglichkeiten, aber jetzt muss ich ein paar Kapitel lang die Geschichte nicht nur niederschreiben, sondern muss parallel dazu einige Dinge hinzuerfinden. Das liegt mit eigentlich gar nicht, aber es geht jetzt eben nicht anders.
Ich schreibe jetzt in der zweiten Woche NaNoWriMo, und die Experten sagen, dass das die schwerste ist. Kann gut sein. Man wird sehen.

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