23.11.08

Tag 23 - Pachowiak drückt aufs Tempo

ICh bin heute nicht ins Büro gegangen und habe den Tag am Laptop verbracht. So konnte ich mich ein gutes Stück vor den geforderten Tagesschnitt schreiben. Wenn ich dieses Tempo beibehalte, werde ich spätestens Freitag fertig werden (dreimal auf Holz geklopft). Soviel Spaß das Schreiben auch macht, ich fange an, mich auf den magischen Moment zu freuen, an dem ich das Wort "Ende" tippen kann. NaNpWriMo hat doch meine freie Zeit arg dominiert, ich freue mich jetzt darauf, endlich mal wieder einfach dasitzen und ein Buch lesen zu können. Seit dem 1. November gehört jede freie Minute dem Schreiben am "Fänger", und ich merke jetzt, dass ich einige Dinge doch vermisse.
Egal, erstmal geht's jetzt weiter. Ich bin immer noch im improvisatorischen Freiflug, merke aber - durchaus erleichtert - dass die Figuren Kurs auf den Showdown nehmen. Noch zwei oder drei Kapitel, dann werden Improvisation und Plan zueinander finden. Hoffe ich.
Was bemerkenswert ist: Ich hatte für die Geschichte ein wesentlich gemächlicheres Tempo vorgesehen, als das, was gerade entsteht. Pachowiak ist gerade mit der Beschaffung einer DVD befasst. Der einsame Leutnant hat ihm dafür 24 Stunden Zeit gegeben. aber Pachowiak hat dermaßen auf die Tube gedrückt, dass er die DVD in spätestens drei Stunden in Händen halten wird. Also werde ich das Ultimatum des einsamen Leutnants ändern und ihm nur ein paar Stunden Zeit geben. Erstaunlich, wie sowas sich entwickelt. Im ursprünglichen Konzept hätte die Geschichte während einer Woche gespielt. Jetzt spielt sich der gleiche Plot in zwei Tagen ab. Ich bin zwar ein großer Verfechter des Tempo-Hochhaltens, aber mittlerweile staune ich selber. Und bekomme Manschetten. Das ist schon eine ziemlich abgefahrene Räuberpistole, die ich da in die Tastatur hacke.
Okay, eine Stunde noch. Heute. Paar hundert Wörter sind noch drin.

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